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Hygiene im Kindergarten – Das ist zu beachten!

Hygienepläne und Reinigungspläne sind für Gemeinschaftseinrichtungen Pflicht. Besonders Kindertageseinrichtungen besitzen etliche hygienerelevante Bereiche: Von der Kleiderablage, der Spiel- und Kuschelecke, der Küche, über die Spielsachen und Spielgeräte, die Bettwäsche, Tierhaltung, den Spielsand, Impf- und Zahnprophylaxe, bis zur Reinigung der Turn- und Gymnastikräume.

Das Infektionsschutzgesetz (ISFG)

Das ISFG gilt bundesweit seit 2001 und hat das Bundesseuchengesetz abgelöst. Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Kindergärten usw. sind dazu verpflichtet, Hygienepläne zu erstellen. Diese sollen sowohl die Kinder wie auch die betreuenden Personen vor Infektionen schützen. Verantwortlich für die Einhaltung der Hygiene ist stets der Leiter der Einrichtung. Ihm obliegt es, in regelmäßigen Abständen über die Einhaltung der Hygienestandards zu informieren.

Natürlich trägt auch jeder Mitarbeiter eine Eigenverantwortung. Der Inhalt der Hygienepläne ist gesetzlich nicht festgelegt. Ziel ist es neben der Verhütung von Infektionskrankheiten durch einen adäquaten Infektionsschutz, den Kindern auch ein Grundverständnis für Hygiene zu vermitteln.

Folgende Bereiche sind in einer Kita reinigungstechnisch relevant:

  • Gruppenräume
  • Flure
  • Sanitärräume
  • Toiletten
  • Schlafraum, Ruheraum
  • Sport-/ Gymnastikraum
  • Erste-Hilfe-Raum
  • Küche
  • Entsorgung/ Abfall
  • Spielsachen, Spielgeräte
  • Erlebnisbereiche

 Besonders der Krabbel-, Kuschel- und Wickelbereich ist hygienisch sehr problematisch. Hier hat unbedingt eine tägliche Reinigung zu erfolgen. Zum Schutz empfiehlt es sich dabei Einweghandschuhe zu tragen. Besteht eine Unverträglichkeit gegen Latex, sind Nitril-Handschuhe eine gute Alternative.

Bei der Zubereitung und Ausgabe von Essen ist unbedingt die Lebensmittelhygiene und Personalhygiene einzuhalten. Die Tische, an denen die Kinder essen sind vor und nach den Mahlzeiten gründlich mit einem feuchten Tuch zu reinigen.

Händehygiene

Als Hauptüberträger für Infektionen sind die Hände besonders gründlich zu waschen. Das reduziert die Anzahl der Keime und bekämpft die Verbreitung von Krankheiten. Jeder Erzieher sollte sich grundsätzlich zu jedem Dienstbeginn, nach jedem Wickeln und dem Kontakt mit Lebensmitteln oder Erde gründliche die Hände waschen. Ein Desinfektionsmittel sollte auf jeden Fall nach einer Erste Hilfe Maßnahme und dem Kontakt mit erkrankten Kindern erfolgen. Jegliche Desinfektionsmittel, ob für Hände oder Flächen, gilt es sicher z.B. im Erste Hilfe-Schrank zu verwahren.

Reinigungsplan

Der Kindertageseinrichtung obliegt die Aufgabe zusätzlich zum Hygieneplan noch einen Reinigungsplan auszufertigen. Dieser sollte umfassen was, wann, womit und wie gereinigt wird. Bestimmte Bereiche unterliegen ganz bestimmten Reinigungsintervallen. Generell ist Folgendes zu beachten:

  • Feuchtreinigung der Fußböden, kein trockenes Staubwischen
  • Teppich mehrmals in der Woche (am besten täglich) saugen
  • Reinigungsutensilien desinfizierend waschen oder Einmaltücher verwenden
  • die Wickelkommode muss nach jedem Wickeln mit einem alkoholischen Präparat desinfiziert werden

Checkliste zur täglichen Reinigung

Bei akuter Verschmutzung sind auch Spielsachen, Betten etc. täglich zu reinigen. Für diese Bereiche gilt dies ausnahmslos:

  • Waschbecken
  • Türgriffe
  • Tische
  • Fußböden
  • WC
  • Töpfchen
  • Geschirrtücher, Reinigungstücher
  • Wickeltische

 

Latex Einmalhandschuhe und die Allergie

Ein Nachteil des Latex ist seine allergieauslösende Wirkung. Die Latexallergie tritt zwar nur bei relativ wenigen Menschen auf, die Schätzungen reichen von 3% bis 20% der Personen. Doch es hat sich herausgestellt, dass ein häufiger Umgang mit Latex die Chancen erhöht, dass die Träger der Einmalhandschuhe eine Latexallergie entwickeln. Wie oben schon erwähnt, werden Einmalhandschuhe auch gepudert ausgeliefert. Das bietet den Vorteil, dass man auch mit feuchten oder schwitzigen Händen leicht in die Handschuhe schlüpfen kann. Jedoch sind bei Latex puderfreie Handschuhe vorzuziehen. Im medizinischen Bereich müssen sogar puderfreie Latexhandschuhe  verwendet werden. Gepuderte Latexhandschuhe sind im medizinischen Bereich untersagt, da es sich herausgestellt hat, dass der Puder sich mit den Allergenen aus dem Latex anreichert und diese nicht nur auf der Haut, sondern auch in der Luft verteilt. Dementsprechend anfälliger reagieren das Krankenhauspersonal und sogar die Patienten. Als Alternative zu puderfreien Handschuhen werden Latexhandschuhe mit synthetischer Innenbeschichtung angeboten, diese sind jedoch durch den hohen Herstellungsaufwand wesentlich teurer im Verhältnis zu puderfreien Handschuhen. Aber es gibt ja andere Handschuhe zu kaufen.

 

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